U12 belegt ordentlichen 8. Platz bei der DM in Berlin

Am vergangenen Wochenende hat die U12 des VfR an der Deutschen Meisterschaft der Altersklasse in Berlin teilgenommen. Bei dem auf dem historischen Maifeld am Berliner Olympiastadion ausgerichteten Turnier der 20 besten deutschen U12-Teams belegten die Rasenspieler um die Coaches Mata Laveta und Georg Schuchard einen ordentlichen 8. Platz und waren damit bestes Team des niedersächsischen Landesverbandes.

Auf 4 Spielfeldern hatte der Berliner RC als Ausrichter das Turnier ausgezeichnet organisiert und vorbereitet. Gemeldet hatten jeweils 4 Klubs aus Berlin, Heidelberg, Hessen und Bayern, 2 Teams aus Hamburg sowie eine Bremer Mannschaft. Der SC Germania List und die 06er hielten die niedersächsische Fahne hoch. Der Support der Eltern und Begleiter hatte ebenfalls gut gearbeitet, beste Bedingungen für die Kinder geschaffen und die logistische Versorgung sicher gestellt.

In der Gruppenphase hatten wir es mit dann sportlich mit den Teams aus Hohen Neuendorf, vom Deutschen Herrenmeister Frankfurt 1880, vom Hamburger RC und der Spielgemeinschaft Dragons aus München/Unterföhring zu tun. Nach 3 Niederlagen und einem klaren Sieg gegen die bayrische SG blieb etwas Ernüchterung ob der Spielstärke der anderen Teams aber auch etwas Hoffnung wegen des guten Abschlusses des ersten Turniertages. Der 4. Platz in der Gruppenphase bescherte dem Team allerdings ein Spiel gegen den Gruppensieger der Gruppe D, den Heidelberger RK – es würde also am frühen Sonntagmorgen nicht einfacher werden.

Aber, manchmal kommt es ja anders als erwartet und siehe da: nach einem fulminanten Beginn des Spiels und einem Versuch mit der allerersten Aktion des Spiels, zeigten die Rasenspieler, dass sie auch Rugby spielen können und sich nicht verstecken wollten. Das Spiel wogte dann lange hin und her aber die Roten behaupteten sich gegen einen starken Gegner am Ende mit einem verdienten 15:10 Erfolg! Mit diesem Sieg gegen einen sichtlich überraschten HRK war also tatsächlich das Viertelfinale der besten 8 Teams erreicht.

Bei extrem wechselhaftem Wetter im Laufe des Sonntags folgten dann 3 weitere Spiele gegen die besten U12-Teams der Republik. Mit der RGH und dem TSV waren das die Nachwuchsteams der starken Bundesligisten aus Heidelberg und das Team vom FC St. Pauli aus Hamburg. Leider gab es gegen die starken Heidelberger nichts mehr zu gewinnen und gegen die braun-weißen war dann nach einigen Verletzungen die Luft bei den Roten ziemlich raus und die Kleinen der U10 waren dann auch körperlich den Anforderungen noch nicht gewachsen. Drin wäre der Sieg auch hier drin gewesen, aber nachdem lange das 0:5 gehalten wurde, konnte der Versuch zum eigentlich verdienten Ausgleich mehrfach knapp nicht gelegt werden und am Ende stand dann doch eine 0:10 Niederlage auf dem Ergebniszettel. Aber egal – der 8. Platz mit einem knappen Kader und mehr als der Hälfte aller 17 eingesetzten Kinder aus dem unteren Jahrgang oder sogar aus dem oberen U10-Jahrgang ist beachtlich!

An Einsatz mangelte es nicht, an der erforderlichen Struktur, dem Spielsystem, dem Skillset und auch an der nötigen Härte in Angriff und Verteidigung kann und wird sicher noch weiter gearbeitet werden.

Ein tolles Meisterschafts-Wochenende liegt damit hinter der U12 des VfR, und wird das Habenkonto der Rugby-Erfahrungen erweitern. Es herrschte ein guter Mannschaftsgeist und auch die 6 teilnehmenden U10-Spieler wurden großartig aufgenommen und integriert und haben ihren Beitrag geleistet, um dieses Ergebnis zu erreichen. Ein großer Dank geht auch an die engagierte Elternschaft des VfR, die ihre Kinder begleitet und nach allen Regeln der Kunst unterstützt haben – ohne Euch kann so etwas nicht umgesetzt und erreicht werden – top!

Wir gratulieren dem Deutschen Meister aus Frankfurt, sowie der RGH, die im Finale unterlegen war und dem etwas enttäuschten Drittplatzierten vom Berliner RC, die ein tolles Halbfinale gegen die 80er gespielt hatten und beim 10:10 nur aufgrund einer vermutlich etwas fragwürdigen Regelanlage keine Chance auf eine Verlängerung des Spiels hatten und aufgrund von Folgeregelungen in Bezug auf gelbe Karten und Vorrundenpunkten den Finaleinzug verpassten.